Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie

BRUSTSTRAFFUNG

Bruststraffung / Mastopexie

Brust, Busen und Brustform
Ein attraktiver Busen ist für viele Frauen ein wichtiges Zeichen ihrer Femininität. Dabei ist die Brustform, Brustgröße und das Gewicht der weiblichen Brust prinzipiell einmal genetisch festgelegt und es gibt keine „perfekte“ Brustform oder Brustgröße. Auch kann die Form der Brust durch sportliches Training und konservative Maßnahmen kaum beeinflusst werden. Im Laufe des Lebens jedoch befindet sich die Brust unter stetigem Einfluss der Schwerkraft, wobei natürlich der Brustgröße und dem Gewicht der einzelnen Brust eine entscheidende Rolle zukommt. Übrigens – als Busen wird nicht die weibliche Brust selbst bezeichnet, sondern die Einsenkung zwischen beiden Brüsten im Bereich des Brustbeins und Dekollete.

Brustgröße, Aufbau der weiblichen Brust, natürliche Brustvergrößerung
Die weibliche Brust besteht aus Haut, Fett und Brustdrüse. Diese Anteile werden durch spezielles Bindegewebe an der Brust (Septen der weiblichen Brust) in der jeweiligen Brustform fixiert. Die gesamte Brustdrüse und somit Brustgröße, Brustvolumen und die Form der Brust wird zusätzlich stark hormonell beeinflusst (Schwangerschaft, Zyklus, Wechsel). Auch dadurch kann es zu einer zeitlich begrenzten Brustvergrößerung (sog. hormonelle Brustvergrößerung oder endogene Brust-Augmentation) kommen, die individuell unterschiedlich lange anhalten kann. Oft gesellt sich zu dieser Art der Brustvergrößerung ein verstärktes Spannungsgefühl in der Brust.

Entscheidung zur Brustoperation
Für jede Frau ist die Brust ein entscheidender Teil ihres körperlichen Wohlbefindens. Doch nicht jede Frau ist von Natur aus mit ihrer Brust zufrieden und so haben viele Frauen den Wunsch nach einer Brustoperation, ob Bruststraffung, Brustverkleinerung oder Vergrößerung der eigenen Brust. Welche Brustgröße und Form für Ihre Brust persönlich die beste ist, sollten Sie nicht von Außen bestimmen lassen. So sollten weder Ideale aus Magazinen oder Filmstars als Vorbild dienen noch sollte der Partner die Entscheidung zur Brustoperation treffen. Einzig und allein ihr körperliches und seelisches Wohl sollte den Entschluss für oder gegen eine Behandlung an der Brust beeinflussen. Durch neueste Entwicklungen bei Eingriffen an der weiblichen Brust (Macrolane™, Eigenfett…) stehen durch moderne Plastische Chirurgen außerdem erstmals narbenfreie Alternativen zu herkömmlichen Brustoperationen zur Verfügung. In jedem Fall kann durch einen seriösen Eingriff die weibliche Brust in ihrer Form, Silhouette und im Volumen erheblich an Attraktivität gewinnen.

Stillen nach Bruststraffung, Erwartungen von einer Straffungsoperation
Durch eine kompetent durchgeführte Operation zur Bruststraffung können Frauen in punkto Brustform, Festigkeit des Brustgewebes und Volumen der Brüste deutlich profitieren. Auch können im Rahmen einer Bruststraffung ungleiche Brüste (Brust-Asymmetrie) einander angeglichen werden. Ich verwende ausschließlich Operationsmethoden zur Straffung der Brust, die in der Regel keine Einschränkung der Stillfähigkeit zur Folge haben. Wie bei jedem Eingriff ist auch vor einer Bruststraffung die umfassende Aufklärung von mir persönlich über alle möglichen Komplikationen und Therapiemöglichkeiten selbstverständlich.

Operationen zur Bruststraffung, Methoden der Straffung, Mastopexie
Als Bruststraffung, Mastopexie oder Brust Lifting bezeichnet man eine Operationsmethode zum Heben und Formen von hängenden, erschlafften weiblichen Brüsten. Hierbei gibt es unterschiedliche Operationsverfahren, die meist jedoch nur in Teilen von einander abweichen. Allen Methoden der Bruststraffung gemeinsam ist, dass bei einer Mastopexie abgesunkene Brustwarzen (sog. Nippel-Areola-Komplex) angehoben und in eine höhere, jugendliche Position der neugeformten Brust versetzt werden. Eventuell unterschiedlich ist bei den einzelnen Operationstechniken zur Bruststraffung der Narbenverlauf. Die meisten Methoden zur Straffung der weiblichen Brust hinterlassen Narben um den Hof der Brustwarzen, in der Brust-Umschlagfalte (Submammärfalte) und eine Narbe als vertikale Verbindung in der Mitte der gestrafften Brust. Es gibt auch narbensparende Techniken der Bruststraffung, wobei die eine oder andere Narbe an der Brust wegfallen kann. Bruststraffungen stellen heute Standardoperationen für einen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie dar. Da jede Frau jedoch individuell geformt ist und sich jede individuelle Brust unterschiedlich darstellt, sollte man heute als zeitgemäßer Plastischer Chirurg aus mehreren modernen Straffungsmethoden der Brust auswählen können. Neben der individuellen Brustform, der Größe beider Brüste und dem Ausmaß der Hauterschlaffung an der Brust sollte natürlich auch die gewünschte Brust- und Körbchengröße über die Schnittführung bei der Mastopexie mitentscheiden.

Ich selbst wähle aus folgenden Techniken der Bruststraffung:

  • Bruststraffung in invertierter T-Technik (mehrere unterschiedliche Methoden, wird individuell an die Patientin angepasst)
  • Narbensparende, vertikale Bruststraffung (Technik nach Lejour)
  • Mastopexie mit Narbe um den Brustwarzenhof (Technik nach Benelli)

Alle angeführten Methoden zur Bruststraffung sind so gewählt, dass sie keine sichtbaren Narben im Dékolletébereich hinterlassen.

Kombination Bruststraffung und Brustvergrößerung
Bei kleinen Brüsten, wie etwa bei Volumenrückgang der Brust nach einer Schwangerschaft, kann auf Wunsch auch eine gleichzeitige Brustvergrößerung mit Brustimplantaten (Silikonimplantaten) während einer Bruststraffungsoperation erfolgen. Eine sorgfältige Auswahl des Brustimplantats und die Erörterung der gewünschten Brustgröße ist dann vor der Operation unbedingt nötig. Im eingehenden Beratungsgespräch in meiner Praxis in Salzburg erkläre ich Ihnen gerne die unterschiedlichen Möglichkeiten der Bruststraffung und deren Vor- und Nachteile.

Nach einer Bruststraffung, Verband an der Brust
In aller Regel bleiben meine Patientinnen nach einer Bruststraffung einmal über Nacht stationär im Sanatorium oder Spital. Meist am Tag nach dem Brusteingriff wird von mir persönlich die in jede Brust eingelegte Drainage entfernt, die das normale Wundsekret ausder Brust ableitet. Der unmittelbar nach der Operation zur Bruststraffung im Operationssaal angelegte elastische Verband (Brust-Wickelverband) wird danach häufig schon durch einen Sport-BH ersetzt. Dieser sollte in den folgenden vier bis sechs Wochengetragen werden.

Ich verschließe die meisten Wunden bei einer Straffungsoperation an der Brust mit auflösenden Fäden. In einigen Fällen verwende ich teilweise sehr feine Nähte, die ich etwa 10 bis 14 Tage nach der Bruststraffung in der Ordination in Salzburg entferne.

Kontakt

Dr. Bernd Schuster
Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie.
Neutorstrasse 24 · A-5020 Salzburg

Ihr individueller Termin unter
telefon: +43 - 662 - 843 763
email: info@lookgood.at

Hauseigene Parkplätze stehen Ihnen während Ihres Besuchs bei uns kostenlos zur Verfügung.

Neueste Artikel